80er Jahre: Missionarische Arbeit mit Weltblick - Teil 1

Anfang der 80er Jahre begann eine weitere Gruppe aus Lage mit Bibel- und Jugendstunden in einer gemütlichen Garage im Bielefelder Stadtteil Hillegossen.

Von dort aus wagten 1982 einige Jugendliche, eine für die spätere Gemeinde so wichtige Teestubenarbeit anzufangen. In Zusammenarbeit mit der bekannten Jugendmissionsgesellschaft Operation Mobilisation wurden nun Wochenendeinsätze durchgeführt. Menschen kamen zum Glauben, und nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit gründete man die dritte Mennonitische Brüdergemeinde in Bielefeld-Oldentrup (heute Ev. Freikirche Immanuel).

Freizeitheim in Willingen

Im Jahre 1983 wurde die missionarische Ausbreitung auf einer ganz neuen Art ergänzt.  Durch Schenkung eines Schullandheimes durch einen landeskirchlichen Verein in Gelsenkirchen erhielt eine übergemeindliche Gruppe von Christen aus Lippe kostenlos das Matthias-Claudius-Heim in Willingen / Hochsauerland. Unter maßgeblicher personeller und finanzieller Unterstützung der MBG Lage wurde das Heim nach und nach in ein sehr vielseitiges und schönes christliches Freizeitheim umgebaut. Drei Familien der MBG Lage arbeiten dort bis heute mit, darunter auch der jetzige Leiter des Heims und ehemaliger Pastor der Gemeinde, Johann Wiebe.

Mit den Gemeindegründungen ging es dann schon wieder 1986 weiter, als Mitarbeiter der MBG Lage damit begannen, sich im Raum Oerlinghausen–Greste regelmäßig zu treffen. Aus dieser Intitiative ist 1991 schließlich die Ev. Freikirche in Bad Salzuflen hervorgegangen.

Nach 13 aufopferungsvollen und prägenden Dienstjahren in der MBG Lage reisten John und Mary Klassen 1982 nach Amerika, um in Pasadena ein Weiterstudium zu beginnen. Die Gemeinde war inzwischen auf 300 Mitglieder angewachsen. Nun wurde aus den eigenen Reihen Johann Wiebe als neuer Pastor berufen. Er setzte fort, was die Gemeinde von Anfang an als Hauptziel verfolgt hatte, nämlich den missiona-rischen Gemeindebau, nun aber gezielter mit Weltblick.