Artikel 11: Jesus nachfolgen

Artikel 11: Jesus nachfolgen

Wir glauben, dass Jesus alle Menschen in Seine Nachfolge ruft. Wer Seinem Ruf folgt, wird durch den Heiligen Geist Jünger bzw. Jüngerin. Dieser befähigt sie im Denken und Tun der Macht der Sünde zu widerstehen und ein Leben in der Heiligung zu führen.

Das Gebet

Jesus nachzufolgen ist nicht in erster Linie eine Sache des Verhaltens, sondern Beziehungspflege mit Jesus. Durch das Gebet wächst die Beziehung und die Kraft zur gehorsamen Nachfolge. Alle Kinder Gottes haben durch den Heiligen Geist Zutritt in die Gegenwart Gottes, in der sie mit ihrem Lobpreis und ihren Gebeten an der Gemeinschaft des Heiligen Geistes mit dem Vater und dem Sohn teilhaben. Durch unsere Bitte um Rettung, Vergebung, Heilung und Führung bringen wir unsere Hilflosigkeit und Abhängigkeit zum Ausdruck und bezeugen gleichzeitig, dass wir allein von Gott Hilfe erwarten. Fasten kann uns helfen, uns ganz auf Christus zu konzentrieren. Das persönliche Flehen und ganz besonders das gemeinsame Gebet hat die Verheißung, von Gott erhört zu werden. Im Dank antworten wir auf Gottes Erhörung.

Der Glaubensgehorsam

Aus Liebe und Dankbarkeit zu ihrem Herrn sind Christen Gott gerne gehorsam. Sie bekennen ihre Sünden, tun Buße und erleben Gottes Gnade und Erneuerung in verbindlicher christlicher Gemeinschaft. Dadurch wachsen sie in ihrer Christusähnlichkeit, verherrlichen Gott und bezeugen Ihn in ihrem täglichen Leben.

Jesus lehrt, dass Jüngerschaft ein Weg der Selbstverleugnung ist, und verspricht denen Segen, die um der Gerechtigkeit willen leiden. Jünger und Jüngerinnen sollen sich den weltlichen Werten und Systemen, der sündhaften Natur und dem Satan widersetzen. Sie sollen nicht durch materielle Dinge gebunden sein. Sie trachten danach, ihre Zeit, ihre Fähigkeiten und ihren Besitz in den Dienst Jesu zu stellen. Ihren Mitmenschen begegnen sie mit Erbarmen und Sanftmütigkeit und suchen Wege der gewaltfreien Konfliktlösung im persönlichen wie im gesellschaftlichen Leben. Sie sind ehrlich und lehnen vulgäres und gedankenloses Gerede ab; sie versuchen Gerichtsverfahren zu vermeiden, besonders gegenüber Glaubensgeschwistern. Jünger und Jüngerinnen wahren sexuelle Reinheit und eheliche Treue und lehnen irregeleitete, voreheliche und außereheliche sexuelle Beziehungen sowie Homosexualität ab. Jesus nachzufolgen bedeutet Ihm im Alltag treu zu sein, damit sich die Frucht Seines Heiligen Geistes mehr und mehr im Leben zeigt.

Ps 1; Am 5,24; Mt 18,15-20; Mk 8,34-38; Joh 8,31-32; Joh 13,34-35; Joh 15,14-15; Apg 2,41-47; Röm 1,24-32; Röm 8,1-30; Röm 12; 1 Kor 6,9-11; 1 Kor 11,1; 2 Kor 8-9; Gal 2,20; Gal 5,16-26; Gal 6,2; Eph 5.1-20; Phil 2,5-11; Kol 3,1-17; 1 Thes 4,3-8; 1 Tim 1,9-11; 1 Tim 2,1-10; 2 Tim 3,14-17; Heb 12,1-3; Heb 13,4-5; Jak 1,22-27; Jak 4,7; 1 Petr 2,20-25; 1 Petr 3,15; 1 Petr 5,8-9; 1 Joh 1,6-9; 1 Joh 2,15-17