Artikel 14: Nächstenliebe und Gewaltlosigkeit

Gottes Gemeinschaft des Friedens

Als Kinder Gottes glauben wir, dass Gott Menschen mit sich selbst und untereinander versöhnt, indem Er durch das Leben und Sterben Christi Frieden schaffte. Die Gemeinde ist die Gemeinschaft des Friedens, in der erlöste Menschen in Liebe miteinander leben. Unsere Verbundenheit überwindet alle ethnische, gesellschaftliche, geschlechtliche, generationsbedingte und kulturelle Hindernisse. Wir wenden uns ab vom Hass auf Feinde und von der Achtlosigkeit gegenüber dem Nächsten und hin zu einem Leben in Liebe und Gerechtigkeit gegenüber allen Menschen.

Christen stiften Frieden

Das böse, brutale und unmenschliche Wesen des Krieges und der Gewalt in jeder Form steht im Widerspruch zur neuen Natur des Christen und zum Evangelium der Liebe. Unsere missionarische Verantwortung ist es, Christus, den Friedefürsten, als Antwort auf menschliche Not, Ungerechtigkeit, Feindschaft und Gewalttätigkeit darzustellen.

Wir streben danach in allen Beziehungen Gottes Botschafter der Versöhnung und Friedensstifter zu sein. Dies schließt Situationen, in denen wir persönlich Unrecht erleiden, ein wie auch Situationen gesellschaftlicher Umwälzungen und internationaler Spannungen. Besonders in diesen Situationen sind wir von Jesus aufgerufen und werden bevollmächtigt Feindesliebe zu praktizieren. Wir glauben, es ist nicht Gottes Wille, dass wir Christen uns daran beteiligen, unsere Mitmenschen wirtschaftlich auszubeuten oder ihnen gegenüber Gewalt anzuwenden.

2 Mo 14,13-14; 2 Mo 20,13; Jes 2,2-5; Mi 4,1-3; Sach 9,9-10; Mt 5,3-11. 20; Mt 5,38-48; Mt 22,34-40; Lk 10,25-37; Röm 12,9-21; Röm 13,8-10; 1 Kor 13; 2 Kor 5,14-21; Eph 2,13-17; 1 Petr 2,19-23