Artikel 3: Schöpfung und Menschheit

Schöpfung

Wir glauben, dass Gott am Anfang Himmel und Erde schuf und alles sehr gut war. Die Schöpfung preist die Weisheit und Macht Gottes und ruft alle auf Ihn anzubeten. Sie bringt Gottes Souveränität, Majestät und Macht zum Ausdruck, unterscheidet sich jedoch von dem Schöpfer selbst. Gott ist Herr und Bewahrer des Universums, an dem Er sich freut.

Menschheit

Gott schuf Menschen, damit sie mit Ihm und miteinander in Gemeinschaft und Beziehung leben. Er schuf sie als Mann und Frau zu Seinem Ebenbild. Der Schöpfer gab ihnen den Auftrag Seine Schöpfung zu entfalten, zu bewahren und in Seinem Sinne zu verwalten. Er hat ihnen die Freiheit gegeben sich für oder gegen Gott zu entscheiden. Durch den bewussten Ungehorsam von Adam und Eva kam die Sünde in diese Welt. Die Folge ist eine entstellte menschliche Natur und die Entfremdung des Menschen von Gott und der Schöpfung. Seitdem stehen sie unter dem Fluch des Verfalls, und sowohl die Schöpfung als auch die Menschheit warten darauf erlöst zu werden.

Die Hoffnung der neuen Schöpfung

Sünde, Schuld und Tod werden nicht ewig herrschen. Gott wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, wo es kein Böses, kein Leid und keinen Tod mehr geben wird. Die ersten Zeichen dieser neuen Schöpfung sind in den Gläubigen und der lokalen Gemeinde schon gegenwärtig. In der Vollendung wird alles in Christus neu geschaffen sein.

1 Mo 1-3; Ps 8,6: Ps 19,1-6; Ps 24,1-2; Ps 89,12-13; Ps 95,4-6; Ps 104; Spr 8,22-31; Jes 40,12-31; Jes 44 ,24; Joh 1,1-4; Joh 17,5; Röm 1,19-20; Röm 5,17+21; Röm 6,4+5; Röm 8,18-25; 1 Kor 8,6; 1 Kor 15,20-28.53; 2 Kor 3,18; 2 Kor 4,6; 2 Kor 5,16-19; Gal 6,15; Eph 1,4. 9-10; Eph 2,11-22; Eph 4,24; Kol 1,15-17; Heb 11,3