Im neuen Jahrtausend: "Herr, erneuere unsere Tage..."

1999 wurde Walter Fast, Lehrer an der Bibelschule Brake, als Pastor in die Gemeinde berufen und war seitdem bis zum Sommer 2009 vollzeitig im Gemeindedienst tätig.

Mit dem „gelben Wagen“, einem zum Büchertisch umfunktionierten Anhänger, wurde wöchentlich auf dem Marktplatz in Lage christliche Literatur verteilt. Außerdem konnte man so den Menschen von Jesus weitererzählen und Kontakte mit den Mitbürgern knüpfen.

Die Gemeinde hatte 2008 ihren statistischen Höhepunkt von 360 Mitgliedern, wodurch eine Vergrößerung des Gemeindezentrums nötig wurde. Daraufhin wurde das Gemeindezentrum und das Nebenhaus grundlegend renoviert und vergrößert, sodass nun knapp 400 Besucher Platz haben in dem Gottesdienstsaal.

Auch weiterhin war es das Ziel der Gemeinde Menschen für Jesus Christus zu erreichen. So beteiligte sich die Gemeinde 2009 auch an ProChrist um das Evangelium den Menschen weiter zu geben.

Durch Gemeindefreizeiten wurde auch die Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde gestärkt und gemeinsam in Gottes Wort gelesen und studiert.

In den Jahren 2008-2009 verließ eine Gruppe von 66 Gemeindegliedern die Gemeinde. Der Grund waren unterschiedliche theologische Ansichten. Sie gründeten eine eigene Gemeinde in Lage.

Nachdem Walter Fast wieder zurück nach Kanada gegangen war, folgte in der Gemeinde eine pastorenlose Zeit. Nach ca. einem Jahr des Suchens wurde Wilfried Schuster im Jahre 2010 in den vollzeitigen Dienst als Pastor berufen.

Ebenfalls in dieser Zeit Begann Andreas Münch, nach Abschluss der Bibelschule in Brake, sein Praktikum in der Gemeinde. Nach der Ausreise nach Peru als Missionar und der Rückkehr nach Lage, wurde er mir einer halben Stelle 2013 zum Dienst als Pastor berufen.

Dass andere Menschen zum Glauben an Jesus Christus finden, war der Gemeinde immer ein Anliegen und Auftrag. Und so führte die Gemeinde 2013 eine Evangelisation durch und lud die ganze Stadt zu sich ein. Wieder kamen Menschen zum Glauben. Doch nicht nur in Deutschland sollte das Evangelium verkündigt werden. Auch im Ausland brauchen die Menschen die Rettende Botschaft. Und so wurden Eduard und Iness Wiebe mit Familie 2015 nach Rumänien ausgesandt.

Der Trend, der abnehmenden Mitgliederzahl seit 2008 aber, setzt sich weiterhin fort. Durch die Not im Ausland kommen immer mehr Menschen unterschiedlichster Kulturen und Nationalitäten nach Deutschland und auch nach Lage. Das öffnet ganz neue Türen für die Mission. So versucht die Gemeinde den Flüchtlingen nicht nur materiell, sondern auch geistlich zu helfen. Erste kleine Projekte beginnen.