Angedacht 03/2017

„Ich bete darum,dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung.“

Phil. 1,9

Liebe Gemeindebriefleser/-innen,

nach kalten und düsteren Wochen, mit immer wieder enttäuschter Hoffnung auf wärmenden Sonnenschein, habe ich nun Hunger: ...nach hellen, lichten Tagen, nach leuchtenden Farben und im Wind säuselnden Blättern bei einem kurzen Spaziergang im Stadtwald; aber auch nach Entspannung – eine Runde schwimmen im See...

Endlich Sommerzeit – Urlaubszeit. Ist das momentan auch eure Stimmungslage? Wenn der emotionale Tank leer ist, muss er wieder aufgefüllt werden – schöne Urlaubserfahrungen tragen sicher dazu bei. Ich wünsche sie euch.

Angedacht 05/2017

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„Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes,auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“   Römer 12, 2

Liebe Geschwister der MBG Lage!

als unsere Täuflinge uns vor einigen Wochen ihre ganz persönliche Geschichte anvertrauten, wie sie zu Gott gefunden haben, war ich beeindruckt, wie Gott Menschen auch heute noch so klar begegnet und bewegt, dass sie ihr Leben ausdrücklich unter Seine Herrschaft stellen. Ihre Hinwendung zu Gott war für alle sichtbar und unmissverständlich. Es standen dort ganz physisch die gleichen Menschen vor uns die wir zum Teil schon länger kennen- und doch waren wir beeindruckt, wie Gott in ihren Herzen und Leben gewirkt hat. In ihrem Leben hatte ganz offensichtlich eine Veränderung stattgefunden.

Angedacht 02/2016

2016 02 00 Titel

Überraschende Veränderungen

Menschen knabbern manchmal jahrzehntelang an einem bestimmten Problem und finden keine Lösung. Sie möchten ihr Leben verändern. Aber sie kommen nicht von der Stelle.

Ich möchte die Geschichte eines Mannes erzählen, der ein solch großes Problem hatte. Er war physisch klein. Einen Kopf kleiner als die anderen, vielleicht noch mehr. Schon als Jugendlicher wurde er vermutlich dafür gehänselt. Hatte möglicherweise viel Mühe, sich durchzusetzen, Aufmerk- samkeit zu bekommen, echte Anerkennung. Als er älter wurde, entschied er sich, es allen anderen zu zeigen. Er beschloss, sein Problem zu lösen. Die Anderen, die ihn übersahen, verachteten, erniedrigten, sollten es zu spüren kommen. Und so entschied er sich Karriere zu machen. Und vor allem: Reich zu werden. Nicht nur ein bisschen. Sondern richtig viel Geld zu haben. Er wurde Chef einer Behörde, die in der Bevölkerung so richtig verhasst war. Er trieb Steuern ein. Im Namen der verhassten Besatzer. Und so wurde er reich, beneidet, gefürchtet, verachtet, gehasst. 

Angedacht 04/2016

2016 04 00 Titel

„Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!“ Matth. 27,54

Ahnungslose entdecken, wer Jesus wirklich ist

Liebe Gemeindebriefleser/-innen,in einigen Tagen feiern wir die Auferstehung Jesu – das wird eine große Freude, die wir uns gegenseitig zurufen: „Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden“. Man kann diese Worte sprechen und nachspre- chen. Aber, unsere Freude an Jesus soll mehr als eine Freude über ein historisch begründetes Ereignis sein. Diese Freude an Jesus entsteht, wenn wir IHN erkennen. „Christus erkennen“, davon spricht unser Bibeltext aus Mt. 27,54. Er berichtet uns von einem, der vermutlich völlig unvoreinge- nommen Jesus begegnet. Für den römischen Hauptmann war Jesus zu- nächst nur ein „Aktenvermerk“: Hinrichtung eines Mannes, den die Juden ans Kreuz bringen wollen; verbunden mit einer nebulösen Begründung des Urteilsspruchs durch Pilatus, dem römischen Präfekten. 

Angedacht 12/2015

Tannenbaum

„Jauchzet, ihr Himmel; freue dich, Erde! Lobt ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Elenden.“

Jes. 49,13

 

Liebe Gemeindebriefleser/-innen,
manche – vor allem kleine Kinder – können in dieser Advents- und Weih- nachtszeit noch über so Vieles staunen und ihre Begeisterung zeigen. Ich erlebe das bei unseren Enkeln, wie sie „hin und weg“ sind, wenn sie etwas begeistert. Uns Erwachsenen ist das Staunen eher etwas abhanden ge- kommen, aber kleine Rituale zur Advents- und Weihnachtszeit können uns helfen, wieder das Besondere dieser Zeit zu entdecken – nicht die Lich- ter alleine, sondern das Staunen über Gottes Liebe. Wenn es uns gelingt, bei all dem, was es an Schwerem zu verarbeiten gibt, Gottes Tun im Gro- ßen und Kleinen zu entdecken, dann kann es uns auch im Advent wieder gelingen, mit dem Propheten Jesaja zusammen Gott zu loben.