Angedacht 06/2015

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Liebe Geschwister, 

den Tag über schwirren einem viele Gedanken durch den Kopf. Da gibt es Dinge, über die freut man sich, wie z.B. über seine Frau, die eigenen Kinder oder auch über die vielen schönen Sachen die man besitzt. Anderes macht einem eher Bauchschmerzen...und Dinge über die man sich ärgert oder die einem Sorgen machen hat jeder wahrscheinlich mehr als genug. 

So las ich in den letzten Tagen die Einleitung des Philipperbriefes wo Paulus in den ersten Versen schreibt: „... Ich danke meinem Gott bei jeder Erinnerung an euch allezeit in jedem meiner Gebete und bete für euch alle mit Freuden...“ Paulus schreibt diese Zeilen an die Gemeinde in Philippi. Und es ist schön zu lesen, wie Paulus zu der Gemeinde steht. Wenn er an sie denkt, dann ist er Gott dankbar für sie und er betet für sie. Und das nicht aus Zwang sondern voller Freude. Wenn Paulus die Gemeinde von Philippi in den Sinn kommt ist er dankbar für sie, doch nicht etwa weil dort so viele Menschen sind mit denen er gut auskommt, sondern vielmehr weil diese Gemeinde von Anfang an Paulus dabei unterstützt hat das Evangelium zu verbreiten. Weil diese Gemeinde sich für die Ausbreitung des Evangeliums einsetzt.

Wenn Du im Alltag an unsere Gemeinde denkst, was sind deine ersten Gedanken? Kannst Du mit Paulus einstimmen und sagen „Ich danke Gott für meine Gemeinde und bete sehr gerne für meine Geschwister.“, weil ich weiß, dass unsere Gemeinde das Evangelium verbreiten möchte? Oder ist es eher der umgekehrte Fall, dass Du dich dann eher ärgerst über bestimmte Dinge oder sogar Personen?

Wie auch immer deine Gedanken zu unserer Gemeinde sind, möchte ich Dir und uns allen Mut machen es Paulus gleich zu tun und ihn uns als Vorbild zu nehmen und für unsere Gemeinde zu beten.

Lasst uns treu für unsere Gemeinde beten!

 

Im HERRN verbunden,

euer Jan Barke